Jaja, man möge mir bitte das Plakat von gestern Abend verzeihen  :engel:

Ich hab mir also doch das Buch Baby Led Weaning von Gill Rapley und Tracey Murkett als Ebook besorgt.

Für mich ist das unglaublich spannend, denn seit der Lektüre von Kinder verstehen von Renz-Polster fand ich die Sache mit dem Babybrei seltsam. Denn: Das Kind wird gestillt, also hat es die Kontrolle über seine Nahrungszufuhr: Schmatzen bis hin zum Schreien = Hunger = an der Brust andocken. Ist es satt, dockt es von alleine ab und keine Mutter kommt auf die Idee, ihrem Baby die Brust in den Mund zu drücken… vielleicht noch begleitet von den Worten: hiiiiiiier kommt das Flugzeug…

Ok? Ihr wisst, worauf ich hinaus will?

Genau dieses Prinzip steht in den ersten Kapiteln des o.g. Buchs. Und wie könnte nun Übergewicht gefördert werden?

Das, was ich selbst mit LCHF erlernte, kann jedes Baby: auf seinen Körper hören und mit dem Essen aufhören, wenn es satt ist.

Nur, woher weiß die Mutter, ob ihr Baby satt ist? Dass z.B. das Löffelchen weggeschoben wird, kann unmöglich ein Zeichen sein, es waren ja erst 2 Portionen  ;-) Und überhaupt steht auf dem Gläschen ja drauf, wie viel das Balg gefälligst ab wann zu schlucken hat! Also muss das mein Kind aber ganz genau so!  :uff:

Nunja. Vielleicht haben wir ein besonders nettes Kind erwischt, dass uns den Gefallen tut und das blöde Apfel-Birne-Banane-Amaranth-Quinoa-Naturreis-Glas in bio-igster Bio-Qualität leer futtert. Und beim Hochnehmen voll ins Gesicht spuckt.

Allerdings verlernt dieses Kind sein Sattgefühl. Es muss ja essen. Viele kennen noch die Sache mit dem Teller leer essen… und das verfolgt einen noch heute! Kein Wunder sind so viele Leute im LCHF-Forum verunsichert, wissen nicht, wann sie satt sind und was das eigentlich bedeutet.

Und es erscheint mir sehr gut möglich, dass dieser ganze Krampf schon mit den Babybreien anfing!

 

Ich schreib garantiert noch mehr dazu, jetzt schnapp ich mir aber das Baby und flitze zum LCHF-Stammtisch nach Stuttgart!

Horrido!  :yo: